Seriös online Geld verdienen

Es gibt viele seriöse Möglichkeiten, online Geld zu verdienen. Für Interessenten gilt es, zunächst die Spreu vom Weizen zu trennen und unseriöse Optionen konsequent auszusortieren. Anschließend müssen die handfesten Varianten nach den eigenen Fähigkeiten, Zeitressourcen und Verdienstmöglichkeiten sortiert werden. Wir zählen umgehend einige der Tätigkeiten auf, das Beste heben wir uns für den Schluss auf. Vorab aber ein ganz kurzer Überblick darüber, wie seriöse Arbeitsangebote im Netz zu identifizieren sind.

Was ist seriös im Netz, was nicht?

Anhand der folgenden Checkliste lässt sich praktisch auf einen Blick erkennen, was vermutlich extrem unseriös ist. Hier heißt es: Finger weg!abzocke

  • Eine bunte, blinkende Webseite wie aus dem Spielzeugkatalog offeriert fast ohne Arbeit ein Traumeinkommen, zum Beispiel durch die Weiterleitung eines E-Books. Neben den Bildern von leicht bekleideten Mädchen mit Geldbündeln in der Hand (manchmal auch smarten Typen im Business-Outfit) erscheinen “schreiende” Texte und all fünf bis zehn Zeilen die Aufforderung: “Jetzt hier klicken!” – Klicken Sie weg.
  • Sie sollen in (erhebliche) Vorleistung gehen. Es gibt zwar den Wiederverkauf von speziellen Produkten im Network-Marketing, aber nur wenige dieser Produkte funktionieren gut.
  • Die Arbeit könnte zwar funktionieren, ist aber unpräzise beschrieben. Vermutlich steckt viel Aufwand dahinter, verdient wird wenig bis nichts.
  • Vom Anbieter sind wenig bis keine oder nur verschleierte Infos zu bekommen, er hat seinen Sitz in irgendeinem Steuerparadies ohne Rechtsabkommen mit Deutschland. Hüten Sie sich!
  • Der Anbieter stammt zwar aus Deutschland oder dem D.A.C.H.-Gebiet, aber seine Reputation wirkt merkwürdig, gepusht und in Foren mit banalen Lobhudeleien überfrachtet. Das ist getürkt. Diese Firma hat offenbar etwas zu verbergen. Es gilt: Alles, was Ihnen im Netz sehr dumm vorkommt, lässt auf eine Betrugsmasche schließen – oder auf einen wirklich dummen Anbieter, mit dem Sie am Ende auch nichts verdienen werden.

Welche Methoden funktionieren wirklich?

  • Je nach Ihrem Können und der Zeit, die Sie investieren können, bieten sich mehrere Arbeitsfelder an, bei denen sehr unterschiedlich verdient wird. Wir beschreiben sie ganz knapp und beginnen mit den Sachgebieten, auf die viele Menschen zuerst stoßen, die aber nicht sehr lukrativ sind:
  • Bezahlte Online-Umfrage: Eine wirklich hübsche Tätigkeit, die viel Spaß macht, aber nur selten wirklich bezahlt wird. Fast immer erhalten Sie Gutscheine für einen Einkauf, die nur dann etwas wert sind, wenn Sie etwas einkaufen – Sie bekommen dann einen Rabatt. Nur sehr wenige Umfrageinstitute zahlen bar, von diesen gibt es nicht sehr viele Aufträge. Der Stundenverdienst liegt bei rund drei bis fünf Euro.
  • Produkttester: Sie probieren Produkte aus, viele davon können Sie behalten. Alternativ erhalten Sie wiederum Gutscheine, Barzahlung ist eher selten. Derselbe Stundenverdienst wie bei den Online-Umfragen.
  • Web-Rechercheur: Sie recherchieren Informationen im Netz, beispielsweise die genaue Adresse eines Londoner Spezialitätenrestaurants und die Wegbeschreibung dorthin. Reiseveranstalter und Kartenverlage brauchen so etwas. Anspruchsvoll, aufwendig, nur etwas fǘr ausgeschlafene Menschen, dabei grottenschlecht bezahlt.
  • Online-Promoter: Sie verpassen Ihren Kunden likes auf Facebook und verfassen die oben kritisierten Lobhudeleien auf halbseidene Firmen. Unseriös, schlecht bezahlt.
  • SMS-Guru: Sie beantworten am PC die Fragen junger Mädchen und alternder Singles nach ihrem Horoskop, manchmal müssen Sie auch schwierige Begriffe erklären. Anspruchsvoll, zum Totlachen lustig, schlecht bezahlt.
  • Fotograf: Auf Fotodatenbanken können Sie Ihre eigenen Fotos vermarkten lassen. Kann je nach Foto ganz gut funktionieren. Es gibt Leute, die davon leben.
  • Webdesigner: Wenn Sie es können, gestalten Sie Homepages. Sie müssen etwas von der Internet-Technik verstehen. Das wird ganz gut bezahlt, das Einkommen kann bei entsprechendem Können und entsprechender Kundschaft überdurchschnittlich ausfallen.
  • Online-Autor: zu Ihrer Information aus erster Hand: Hierbei handelt es sich um gut organisierte Sklavenarbeit. Der reelle Stundenverdienst liegt bei fünf bis sechs Euro, aber nur, wenn Sie echt fit sind. (Falls doch Interesse besteht gibt es hier große Portale bei denen man starten kann z.B.:Textbroker)

Und was funktioniert wirklich gut?

erfolgreich_im_internet_geld_verdienenNachdem Sie den Beitrag bis hierhin gelesen haben, erfahren Sie, wie Sie ernsthaft Geld von zu Hause verdienen  können. Das funktioniert – wenn Sie nicht gerade einen Online-Shop aufziehen – nur über das Affiliate-Marketing. Affiliates sind Werbepartner von anderen Unternehmen, Werbeagenturen, Onlineshops und so fort. Sie betreiben eigene Webseiten und Blogs, auf denen sie Werbemittel ihrer Geschäftspartner einbinden. Wenn der User auf eines der Werbemittel klickt – ein Werbebanner, ein Link, eine Aufforderung zum Hinterlassen der E-Mail-Adresse -, erhält der Affiliate eine Provision für den Klick, den Lead oder auch für den anschließenden Verkauf.

Über die moderne Online-Technik kann das blitzsauber abgerechnet werden, jeder Klick wird gemessen. Affiliates können, wenn sie technisch versiert sind und von Marketing etwas verstehen, deutlich fünfstellige Summen pro Monat im Netz verdienen. Doch Sie müssen diese beiden Aspekte wirklich sehr ernst nehmen, wenn Sie ins Affiliate-Marketing einsteigen wollen. Wenn Sie sich schwertun, im Internet neue Techniken auszuprobieren, wenn Sie etwa Schwierigkeiten damit haben, sich über Ihr Google-Konto einen eigenen Blog einzurichten, dann ist das nichts für Sie. Sie sollten ebenfalls fähig sein, sich über kostenlose Homepagebaukästen wie von jimdo.com mal fix eine Homepage zu basteln. Bei manchen Online-Shops wie Amazon ist schon der Anmeldeprozess als Affiliate recht kompliziert. Die zweite Seite betrifft das Marketing. Viele Affiliates schätzen die SEO-Mechanismen (Suchmaschinenoptimierung) im Netz vollkommen falsch ein. Eine Seite – auch eine über jimdo gebastelte kostenlose Homepage – kommt im Netz durchaus nach vorn auf die erste Seite, aber nur, wenn sie von zahllosen Blogs dezente Backlinks erhält.